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Die Gründe

Im letzten Artikel finden Sie die häufigsten Gründe warum manche Softwareeinführungen schon direkt mit dem Kauf zum Scheitern verurteilt sind, nur mit extremen Verzögerungen zum Laufen kommen und/oder am Ende nicht den gewünschten ROI bringen.

Doch auch wenn diese Gründe alle nicht vorliegen, kommt es fast immer zu kostspieligen Verzögerungen des eigentlich geplanten Rollout-Termins. Die beiden häufigste Gründe sind das Tagesgeschäft und fehlende Ressourcen bei einem der beteiligten Personenkreise.

Kostspielige Verzögerung

Das „kostspielig“ bezieht sich dabei nicht zwingend auf zusätzliche Entwicklungskosten o.ä. Es bezieht sich viel mehr auf das „verbrannte“ EBIT, dass einem mit jedem Monat der Verzögerung entgeht.

Moderne Softwarelösungen, wie beispielsweise Transport-Management-Systeme, versprechen eine Einsparung von 10%-20% der Transportkosten und ermöglichen damit in der Regel einen ROI der unterhalb eines Jahres liegt.

Bei einer Softwarelösung für 120.000 Euro und einem ROI von 12 Monaten bedeutet somit jeder Monat Verzögerung 10.000 Euro verschenktes Geld. Bei einer durchschnittlichen Verzögerung von 3-12 Monaten kann man wohl auf jeden Fall von einer kostspieligen Verzögerung reden.

Ein Weg zur Beschleunigung Ihres Projektes

Wie können Sie Verzögerungen vermeiden oder verkürzen? Ein Weg ist die Einschaltung eines externen „Kümmerers“ mit Logistik und Softwareerfahrung. Jemand der als Externer sehr schnell einschätzen kann, ob Ressourcen wirklich zu knapp sind, ob das Tagesgeschäft wirklich Tagesgeschäft oder die Angst vor etwas Neuem ist, ob die Prioritäten der beteiligten Parteien richtig gesetzt sind, ob „das geht nicht“ und „das geht nicht so schnell“ Bequemlichkeit oder Wahrheit ist u.v.m.

Diesen Weg zu beschreiten kostet zwar auch etwas, die Summe dieser Kosten ist aber signifikant geringer als die Menge des verschenkten Geldes aus vermeidbaren Verzögerungen – auch bei kleineren Projekten wie beim oben genannten Beispiel.


English version

The reasons

In the last post [link to post] you will find the most common reasons why some software implementations are directly doomed to failure with the purchase, only get started with extreme delays and/or do not bring the desired ROI in the end.

But even if all these reasons are not present, it almost almost always comes to costly delays of the actually planned rollout date. The two most common reasons are day-to-day business and lack of resources at one of the parties involved.

Costly delay

The „costly“ delays refers much more to the „burnt“ EBIT that one misses with every month of delay.

Modern software solutions, such as transport management systems, promise to save 10%-20% of transport costs and thus usually allow an ROI of less than one year.

With a software solution for 120,000 Euro and an ROI of 12 months, every month of delay means 10,000 Euros of wasted money. With an average delay of 3-12 months, we can probably talk about an expensive delay in any case.

A way to speed up your project

How can you avoid or shorten delays? One way is to involve an external „caretaker“ with logistics and software experience. Someone who, as an external, can assess very quickly whether resources are really too scarce, whether the day-to-day business is really day-to-day business or the fear of something new, whether the priorities of the parties involved are set correctly, whether „that’s not possible“ and „that’s not so fast“ is convenience or truth, and much more.

Following this path also costs something, but the sum of these costs is significantly less than the amount of money wasted from avoidable delays – even for small projects such as the example above.